
Thailand, das frühere Siam, ist ein modernes und mit Naturschätzen üppig beschenktes Land. Millionen Touristen lassen sich alljährlich von den unzähligen Naturschönheiten, den gelebten uralten Kulturtraditionen, der weltberühmten kulinarischen Genüsse, der modernen Tourismusinfrastruktur und nicht zuletzt von der herzlichen Freundlichkeit der Thais entzücken!
Die Metropole Bangkok verfügt seit September 2006 über den modernsten Flughafen Südostasiens. Der gigantische Flughafen Suvarnabhumi> erstreckt sich über eine Terminalfläche von mehr als 560'000 m2 und ist für mehr als 45 Mio. Passagiere pro Jahr konzipiert worden. Er liegt ~25 km südöstlich des Stadtzentrums von Bangkok und soll ab 2008 mit dem Skytrain erschlossen sein.
Die Anreise aus Europa mit dem Linien- oder Charterflugzeug ist von allen interkontinentalen Flughäfen möglich. Mehrere Flüge pro Tag nach Bangkok werden u.A. ab Frankfurt und Zürich angeboten. Die Nonstop-Flugzeit beträgt ungefähr 10 Stunden.
Thailandhat sich zur Nr. 1 Tourismusdestination in Asien entwickelt und ist auch für Langzeitaufenthalter ein sehr attraktives Ziel! Für Leute ab 50 Jahren, die dem nass-feuchten europäischen Winterklima entrinnen möchten und diese Zeit lieber in wärmeren Regionen verbringen möchten, ist das Land des Lächelns geradezu ideal. Der buddhistische Glaube sowie die herzliche Freundlichkeit der Thais begründet die tiefe Kriminalitätsrate. Sei es von Golf bis hin zu Wellness und kulturellen Höhepunkten: Alle Leistungen sind in höchster Qualität zu sehr günstigen Preisen fast überall zu haben.
Kopf eines liegenden Buddha's
Thailand liegt auf der indochinesischen Halbinsel zwischen 5° 40' N und 97° 30' O. Im Westen und Nordwesten grenzt es an Myanmar (Birma/Burma), im Norden und Nordosten an Laos, im Südosten an Kambodscha und im Süden an Malaysia. Die Landfläche beträgt 513'115 km2: (D ~ 356'000 km2, CH ~42'000 km2). Die N-S Distanz erstreckt sich über 1'620 km, die W-O Distanz über ~800 km. Nordthailand ist geprägt durch die Ausläufer des Himalaja, die bis auf eine Höhe von 2'590 m reichen und zum Teil noch von dichten Monsunwäldern überzogen sind. Die malaiische Halbinsel im Süden erlangte ihren Wohlstand durch Zinn und Kautschuk. Die Ferieninseln Phuket und Koh Samui sind beliebte internationale Urlaubsziele. Isan im Nordosten, ist eine karge Hochebene, in der sich der grösste Teil der Bevölkerung vom Reisanbau ernährt. Das westliche Bergland bietet Attraktionen wie den River Kwai und den Drei Pagoda Pass. Zentralthailand, bewässert vom Maenam Chao Phraya Fluss und seinen Quellflüssen, ist die Reiskammer des Landes. Die östliche Küstenebene ist bekannt durch ihre Seebäder Pattaya und Rayong sowie die Insel Koh Samet mit den stark aufstrebenden Touristenorten Hua Hin (Sommerresidenz des Königs), Prachuap Khiri Khan und Cha Am.
Höflichkeit: Thailänder sind sehr höflich und zurückhaltend. Zeigen Sie nie Aerger und bleiben Sie bei Meinungsverschiedenheiten stets ruhig!
Kleidung:Thais legen sehr viel Wert auf die äussere Erscheinung. Sie haben kein Verständnis, wenn reiche Leute (Europäer gelten als solche!) in vergammelten Kleidern daherkommen. Besonders Abends soll man den Thai dress-code beachten!
Bemerkungen: Kritische Kommentare gegen die Religion und das Königshaus stossen auf Unverständnis. Buddhastatuen, Mönchen und anderen religiösen Symbolen ist mit gebührendem Respekt zu begegnen!
Berührungen:Der Kopf eines Thais, auch eines Kindes!, gilt als heilig und darf nie berührt werden. Es gilt als äusserst unschicklich, seine Füsse einer Person oder einer Buddhastatue entgegen zu strecken.
Tempelanlagen: Strandbekleidung bei Tempelbesuchen ist verboten. Frauen- und Männerbeine müssen bedeckt sein und Schuhe bleiben immer draussen vor der Tür! Eine Kopfbedeckung wird selbstverständlich abgenommen.

Der moderne Skytrain im
Zentrum Bangkok's.
Elektrizität:
Amerikanische Flachstecker passen in die meisten Steckdosen. Die Spannung
beträgt 220 V. Für Gebiete ausserhalb der klassischen Tourismusorte
empfiehlt sich, einen Adapter dabei zu haben.
Fotografieren:
Menschen lassen sich i.d.R. gerne
fotografieren. Im Wat Phra und im Königspalast ist hingegen fotografieren
nicht gestattet. Ebenso dürfen Mitgliedre der Königsfamilie nicht
abgelichtet werden.
Gesundheit:
Es gibt zur Zeit keine zwingenden Impfvorschriften. Etwa 3 Monate vor
Antritt der Reise sollten Sie sich beim Arzt oder beim Reisebüro über
aktuelle Vorschriften erkundigen.
Kleidung:
Leichte, atmungsaktive ist für ganz
Thailand während dem ganzen Jahr angezeigt. Zu angemessener Kleidung
gehören auch geschlossene Schuhe → siehe auch unter Thailand - Knigge!
Mietfahrzeuge:
Wer sicher "fahren" möchte, sollte sich
ausschliesslich an die grossen internationalen Mietfirmen halten. Diese
unterhalten i.d.R. in allen grösseren Tourismusorten Vermietungsbüros und
sorgen für ausreichenden Versicherungsschutz. Achtung: In Thailand wird
links gefahren und vor allem in ländlicheren Gebieten und auf
Ueberlandstrassen im Norden gilt oft das "Recht des Stärkeren". Beharren
Sie also nie auf westeuropäischen Gepflogenheiten sondern fahren Sie
"defensiv"
Notfälle:
Tourist Service line: 1155
Polizeinotruf: 191
Feuerwehr: 199
Touristenpolizei: 169
Oeffnungszeiten:
Thailand kennt keine Reglementierung der
Ladenöffnungszeiten. Deshalb sind die meisten Geschäfte auch an Samstagen
und Sonntagen göffnet.
Banken haben ihre Schalter von 8:30 - 15:30 Uhr geöffnet.
Warenhäuser sind normalerweise von 10 - 19 Uhr geöffnet.
Post:
Oeffnungszeiten Mo - Fr 8:30 - 15:30 Uhr;
Sa und So von 9 - 12 Uhr
Postkarten und Briefe benötigen nach Europa mit Luftpost zwischen 4 und 10
Tagen
Postpakete dürfen max. 20 kg schwer sein
Einreisebestimmungen:
Für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 29 Tagen wird für EU-Bürger
(inkl. CH) kein Visum benötigt. Wer länger bleiben möchte muss vor der
Abreise bei der Thai Botschaft in seinem Heimatland um ein Visum ersuchen.
Dieses wird i.d.R. ohne grossen bürokratischen Aufwand erteilt.
Währung und
Zahlunsgmittel:
Thailändische Währung ist der Baht (B).
100 THB entsprechen aktuell 3.33 CHF bzw. 2.31Euro
1 CHF = ca. 30 THB; 1Euro = ca. 47 THB
Währungsrechner →http://www.swissquote.ch/index/index_quote_d.html
Ausländische Zahlungsmittel dürfen unbeschränkt importiert werden. Landeswährung ist
bei der Ein/Ausreise auf max. 50'000 BHT beschränkt.
Reisechecks und Kreditkarten werden von den meisten Hotels, Restaurants,
Geschäften, Reisebüros und Fluggesellschaften akzeptiert.
Zeitzone:
Lokalzeit = MEZ + 6 Stunden (Während MEZ Sommerzeit + 5 Stunden)
Zollbestimmungen:
Die Einfuhr von Waffen und Drogen jeglicher
Art ist verboten und wird streng und kompromisslos bestraft. Es wird
empfohlen, wertvolle Gegenstände bei der Einreise anzumelden um allfällige
Schwierigkeiten zu vermeiden.
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Thailand soll man nicht nur sehen und erleben sondern auch seine kulinarischen Höhepunkte aus der Küche kennenlernen!
Die thailändische Küche ist
international berühmt. Ob chili-scharf oder mild, die Harmonie in der
Zusammensetzung und die Frische der Zutaten sind ein paar der Geheimnisse
der Thai-Küche. Diese ist im wesentlichen eine Verbindung zwischen
jahrhundertealten östlichen und westlichen Einflüssen, die harmonisch zu
etwas typisch Thailändischem verschmolzen. Unterschiedliche Akzente werden
gesetzt, je nachdem, wer das thailändische Essen kocht, für wen es gekocht
wird, für welche Gelegenheit und wo es gekocht wird. Ursprünglich
spiegelte die thailändische Küche eine Lebensart wider, die eng mit dem
Wasser verbunden ist. Hauptbestandteile der Gerichte waren im Wasser
lebende Tiere, Wasserpflanzen und Kräuter.
Ursprünglich wurden in der thailändischen Küche grosse Fleischstücke
vermieden. Westliche Einflüsse führten diese Zubereitung in die
thailändische Küche ein. Aufgrund ihres buddhistischen Hintergrunds
zerkleinerten die Thailänder die Fleischstücke und mischten sie mit
Kräutern und Gewürzen. Die traditionellen Garmethoden der thailändischen
Küche waren Schmoren und Backen oder Grillen. Durch chinesische Einflüsse
wurden die Methoden Braten, Pfannenrühren und Frittieren eingeführt. Seit
dem 17. Jahrhundert mischen sich portugiesische, holländische,
französische und japanische kulinarische Einflüsse. Chilies wurden in der
thailändischen Küche im späten 17. Jahrhundert von portugiesischen
Missionaren eingeführt, die dieses Gewürz in Südamerika schätzen gelernt
hatten.

Thailänder passten fremde
Methoden an die eigenen Gegebenheiten an und ersetzten einzelne Zutaten.
Reines Butterfett, das in der indischen Küche benutzt wird, wurde z.B.
durch Kokosöl ersetzt und Kokosmilch ersetzt andere Milchprodukte.
überstarke reine Gewürze wurden durch frische Kräuter wie Zitronengras und
Galgant (Ingwerart) gemildert und verfeinert. Nach und nach wurden weniger
Gewürze für die Zubereitung thailändischer Curries verwendet, hingegen
wurde mehr auf frische Kräuter zurückgegriffen. Es ist weitläufig bekannt,
dass die thailändischen Curries sehr scharf sind, das Brennen im Mund aber
rasch abklingt, wohingegen Curries aus anderen Ländern mit intensiven
Gewürzen das brennende Gefühl im Mund länger erhalten. Anstatt die
Gerichte nacheinander zu servieren, werden alle Speisen einer Mahlzeit auf
einmal serviert, womit der Speisende verschiedene Kombinationen der
Gerichte und verschiedene Geschmacksrichtungen ausprobieren kann.
Ein vollständiges thailändisches Menü
besteht aus einer Suppe, einem Curry-Gericht mit Gewürzen und einem Dip
mit dazugehörendem Fisch und Gemüse. Ein scharf gewürzter Salat kann das
Curry-Gericht ersetzen. Die Suppe, z.Bsp. TOM YUM, kann auch scharf
gewürzt sein, das Curry sollte dann aber durch ein milderes Gericht
ersetzt werden. Wichtig ist die Harmonie des Geschmacks und die
Zusammensetzung der einzelnen Gerichte der gesamten Mahlzeit.
Thailändisch
isst man mit einer Gabel und einem Löffel. Sogar Mahlzeiten, die nur aus
einem Gericht bestehen, z.B. gebratener Reis mit Schweinefleisch oder
Dampfreis mit gebratener Ente, werden in mundgerechten Fleischstreifen
oder Stücken gereicht, so dass kein Messer benötigt wird. Der Löffel
befördert das Essen zum Mund.
Idealerweise ist thailändisches Essen eine gesellige Angelegenheit, die zwei oder mehr Personen einschliesst. Prinzipiell wegen der grösseren Anzahl von Gerichten, die man bestellen kann, wenn mehrere Essende am Tisch sitzen. Normalerweise bestellen zwei Personen drei Gerichte zusätzlich zu ihren eigenen Tellern mit Dampfreis, drei Personen bestellen vier Gerichte usw. Die Personen wählen von den gemeinsam bestellten Speisen das aus, was sie versuchen möchten, und geben es auf ihren Teller mit dem Reis. Suppen werden zusammen mit den anderen Gerichten gegessen, nicht unabhängig von ihnen. Scharfe Gerichte werden durch milde Speisen ausgeglichen.
Die ideale thailändische Mahlzeit ist eine harmonische Mischung aus scharf, mild und süsssauer und soll sowohl Augen und Nase als auch den Gaumen erfreuen. Eine typische Mahlzeit könnte aus einer klaren Suppe bestehen, einem gekochten oder gebratenem Gericht (vielleicht bittere Melonen gefüllt mit Schweinefleisch, das mit Pfefferminze abgeschmeckt ist), einem frittierten Gericht, einem scharf gewürzten Salat (Rindfleischstreifen auf Kopfsalat, Zwiebeln, Chilies, Pfefferminze und Zitronensaft) und einer Auswahl von Saucen, in die z. Bsp. rohe Gemüsestreifen gedippt werden. Darauf würde ein süsses Dessert und/oder frisches Obst wie Mangos, Durian, Jackfruit, Papayas, Trauben oder Melonen folgen.
Wer einen Langzeitaufenthalt in Thailand plant, muss bei der zuständigen
Botschaft ein Seniorenvisum "O-A" beantragen. Die Botschaft verlangt
zusammen mit dem Gesuch einen noch mindestens 12 Monate gültigen
Reisepass, den Nachweis eines regelmässigen Monatseinkommens von
mindestens 65'000 Baht oder eines Gesmatvermögens von 800'000 Baht, einen
Gesundheitsattest, einen Strafregisterauszug, eine
Sozialversicherungsbestätigung (in der CH AHV), eine Bestätigung der
Pensionskasse sowie die vollständigen Personalien mit Lebenslauf des
Antragstellers. Das Visum wird dann für drei Monate ausgestellt und kann
nach Fristablauf vor Ort verlängert werden.
Royal Thai embassy Bern → http://www.mfa.go.th/web/1342.php?depid=246
oder Royal Thai embassy Berlin → http://www.thaiembassy.de/
oder Royal Thai embassy Wien → http://www.mfa.go.th/web/1277.php?depid=181
Ein Ausländer kann in der Regel kein Grundstück erwerben und auf seinen Namen eintragen lassen.
Der Ausländer kann aber den mit einem Hauskauf verbundenen Landerwerb über
die Gründung einer Firma abwickeln. Dann gehört das Land ihm zwar immer
noch nicht, aber dem Unternehmen, das er kontrolliert. Das ist legitim.
Die Gründung einer Firma kostet etwa 20.000.- 40.000.- Baht je nachdem, ob
eine komplette übersetzung in deutsch oder englisch benötigt wird. Bei
einem späteren Verkauf können dann die Firmen-Anteile verkauft werden. Es
entstehen dann nur noch geringe Ueberschreibungskosten.
Leasing des Grundstücks
Aktuell beläuft sich eine Leasing-Periode auf 30 Jahre und kann zweimal um 30 Jahre verlängert werden. Dies ist eine populäre
Lösung! Es müssen nur geringe Stempelgebühren für die Verlängerung
bezahlt werden. Eine normale Ueberschreibung von Land oder eines
Condominiums (Apartment) kostet etwa 10.000.- Baht Rechtsanwaltsgebühren.
Legal ist auch, wenn ein Ausländer, der seiner Frau/Freundin/Partnerin ein
Wohnhaus kaufen will, für sich nicht nur ein Wohnrecht eintragen lassen
kann, sondern auch eine Hypothek. Sollte es später zu einer Trennung
kommen, muss die Hausbesitzerin dem Ausländer den Kredit in voller Höhe
plus Zinsen zurückzahlen.
Kauf einer CONDOMINIUM-WOHNUNG (APPARTEMENT) in
Thailand
Es ist Ausländern gestattet, Condominium-Wohnungen (Apartments) auf ihren
Namen registrieren zu lassen und zu besitzen.
Jede Condominium-Anlage verfügt über ein Kontigent von 49.9% Wohnungen, die
von Ausländern erworben werden können.
Die Grösse oder Lage der Wohnung spielt für diese Quotenregelung keine
Rolle. Der ausländische Käufer muss das zum Kauf benötigte Geld aus dem
Ausland nach Thailand transferieren. Für die Umschreibung beim
Rechtsanwalt ist der Beleg für die erfolgte Ueberweisung der Kaufsumme
unabdingbare Voraussetzung. Der Condominium-Kauf ist für Ausländer
die problemloseste Art, in Thailand Wohneigentum zu erwerben.
DieGebühr für die Umschreibung beträgt total 5 % vom deklarierten Wert (2% + 3% Körperschaftsteuer). Die Immobilie wird, wenn nicht vorher anders
vereinbart, in Thai Baht bezahlt.
Notare mit den Funktionen wie in Europa gibt es nicht in Thailand. Das
Geld zum Kauf kann auf eine der grossen Banken einbezahlt werden. Dann
kann zum Beispiel mit einem "Cashier Check" am Tag der Grundbucheintragung
bezahlt werden. Die ganze Eintragung ist in der Regel in ca. einer Stunde
erledigt. Ein allfälliges Depositum für den Kauf geht an den Besitzer des
Objektes.
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18.04.2008
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